Historie

1925

Heinrich Honrath sen., der Großvater der heutigen Firmeninhaber Christel Schmitt-Honrath sowie Herbert und Heiner Honrath, legt die Meisterprüfung im Schlosserhandwerk ab.


1935- 1946

Ludwig absolviert eine Lehre im damaligen Opel-Haus Schumacher in Sprendlingen, Heini macht im elterlichen Betrieb seine Ausbildung zum Zweiradmechaniker.

Während Bruder Ludwig zur Wehrmacht eingezogen wird, blieb Heinrich infolge eines Motorradunfalls zu Hause und setzt Wehrmachtsfahrzeuge instand.


1947- 1955

Nach dem Krieg führen beide Brüder zusammen mit ihrem Vater den Geschäftsbetrieb weiter. Besonders Motorräder sind im beginnenden Aufschwung sehr gefragt. Der Name

Honrath ist weit und breit Garant für solide Zweiradtechnik. Dieser Geschäftszweig bildet den Grundstock für weitere Expansionen, die in der Übernahme der Volkswagen-Vertretung ihren vorläufigen Höhepunkt findet.

Eine ständige Erweiterung der Werkstatträumlichkeiten, wie auch der Bau eines Zweigbetriebs in Bingerbrück ist die logische Folge. Werkstatt, Shell Tankstelle und Wohnung werden von Ottmar Walter, Bruder des noch berühmteren Fritz Walter (1.FC Kaiserslautern) eingeweiht.


1956

In diesem Jahr findet die geschäftliche Trennung der Brüder Honrath statt. Ludwig wechselt mit der VW-Vertretung nach Bingen, Heinrich baute das Zweiradgeschäft mit namhaften Marken wie NSU – TRIUMPH – HEINKEL – ARDIE – VESPA weiter aus. Mit Übernahme der NSU – und RENAULT-Vertretung wird schließlich der beginnenden automobilen Entwicklung Rechnung getragen. In dieser Zeit wird Opel auf die aufstrebende Firma aufmerksam und es dauert nicht lange, bis ein Vertragsangebot erfolgt.


1964

Im Januar rollt der erste Opel Kadett auf den Hof. Am gleichen Tag erblickt Heinrichs Tochter Daniela (Heute: Betmann) das Licht der Welt – ein gutes Omen und ein historisches Ereignis in der Geschichte der Familie Honrath.


1967

Die bestehende Werkstatt wird um einen großen Anbau inkl. Büroräumen, Ersatzteillager, Kundenwartebereich, Waschhalle, Endkontrolle sowie Umkleide- und Waschräumen für Mitarbeiter erweitert. Durch die Erweiterungen wird das Unternehmen frühzeitig der steigenden Mitarbeiterzahl gerecht.


1968 – 1987

Die Geschäftsleitung setzt sich aus Heinrich Honrath, Sohn Herbert und Schwiegersohn Theo Schmitt zusammen.

Nach erfolgreichem Studium zum Dipl. Wirtschaftsingenieur und einigen Jahren Tätigkeit bei Opel in Rüsselsheim stößt ein weiterer Sohn Heinrichs, Heiner Honrath dazu.

Der Verkauf von Opel Fahrzeugen in Bingen-Büdesheim boomt. Größere, angrenzende Grundstücke wurden hinzu erworben, um den Standort trotz stürmisch wachsenden Anforderungen beizubehalten. Dies gelingt bis zum Jahre 1987 - der Betrieb platzt aus allen Nähten. Auflagen des Herstellers Opel, einen Ausstellungsraum für Neufahrzeuge zu bauen führen dazu, dass die Geschäftsleitung nach anderen Standorten Ausschau hält. Die Wahl fällt auf den heutigen Platz an der B50 in Bingen-Sponsheim. Auf zunächst 15.000qm wird ein moderner und wegweisender Händlerbetrieb erstellt, der auch nach mehr als 30 Jahren immer noch als vorbildlich gilt.


1995

Der Betrieb in Bingen-Sponsheim wird im Rahmen des zweiten Bauabschnitts vergrößert. Die Fahrzeug-Ausstellungshalle wird erweitert, in der Werkstatt wird mehr Raum für Lack- und Karosseriearbeiten geschaffen.


1998

Übernahme des Opel Autohauses in Ingelheim. In Simmern wird ein Zweigbetrieb errichtet.


2005

Ein dritter Bauabschnitt und der Kauf eines angrenzenden Grundstücks mit Bau eines weiteren Verkaufspavillions sowie Verbesserungen der Zu- und Abfahrten ergibt das Erscheinungsbild des heutigen Unternehmens. Die Marken FIAT und HYUNDAI kommen hinzu.


2009

In der Siemensstraße in Bad Kreuznach wird ein weiterer Zweigbetrieb gebaut und eröffnet.

Heute beschäftigt das Unternehmen an seinen Standorten in Bingen, Bad Kreuznach und Ingelheim 102 Mitarbeiter. Seit dem 15.09.2018 steht das Unternehmen unter der Leitung des Geschäftsführers Sven Groetzner. Mit ihm konnte ein Opel- und branchenerfahrener Manager gewonnen werden.